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Lohnt sich Riester?
Riester ist die wohl zurzeit lukrativste Form der Altersvorsorge. Mit den Riester Renditen können die klassischen Rentenversicherungen nicht mithalten; Stiftung Warentest schätzt, dass Riestersparer mit gutem Vertrag ohne weiteres eine Rendite von sieben Prozent erzielen können. Dieser Gewinn ist einzig den staatlichen Zulagen und den steuerfreien Beiträgen zu verdanken - denn im Prinzip ist ein Riester-Vertrag auch nur eine ganz normale private Rentenversicherung; hinzu kommt nur die staatliche Förderung.
Der Riester Vorteil: Der Versicherte hat eine hohe Rentengarantie. Der Versicherer muss ihm nämlich die volle Beitragssumme und die erhaltenen Zulagen als Rente auszahlen. Der Versicherte leistet jährlich einen Beitrag, entspricht dieser mindestens vier Prozent seines Einkommens oder 2100 Euro, erhält er die staatliche Förderung in Form einer Zulage von 154 Euro. Dazu gibt es für jedes Kind, das nach 2008 geboren wurde, 300 Euro, ansonsten beträgt die Kinderzulage 184 Euro. So sichert die Zulage bereits eine hohe Rendite, selbst wenn der Vertrag keine Überschüsse erzielen sollte. Dazu kann der Altersvorsorgende die geleisteten Beiträge als Vorsorgeaufwendungen von der Steuer absetzen. So können sogar Kunden, die kurz vor der Rente stehen, noch von Riester profitieren. Allerdings kommen die Versicherten nicht ganz am Fiskus vorbei. Die ausgezahlte Rente ist voll steuerpflichtig - trotzdem bleibt unterm Strich ein deutlicher Gewinn, da der Steuersatz im Rentenalter sich verringert.
Am meisten profitiert, wer bereits in jungen Jahren anfängt einzuzahlen. Außerdem können alle Mütter und Väter während ihrer Elternzeit „Riestern“; sie erhalten sogar für den Mindestjahresbeitrag von 60 Euro volle Zulagen. Einschränkungen gibt es allerdings bei Selbstständigen – sie können nur von den staatlichen Zulagen profitieren, wenn der Ehepartner einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat.















