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Klassische oder fondsgebundene Riester Rente
Wer mit einem Riester-Vertrag für sein Lebensalter vorsorgen möchte, steht vor der Entscheidung: klassische oder Riester Rente fondsgebunden? Beide können sehr lukrativ sein, doch eignen sie sich nicht für alle Verbraucher gleichermaßen. Nicht zuletzt entscheidet die Risikobereitschaft des Kunden. Die Leistung von einer fondsgebundenen Riester Rente ist auch den Kursschwankungen an der Börse unterworfen, da die Versicherer das Geld auch in Aktienfonds anlegen. Dagegen wählen die Versicherer bei herkömmlichen Verträgen ausschließlich sichere Zinsanlagen. Jedoch gilt für beide Varianten gleichermaßen: Verluste sind ausgeschlossen; der Staat schreibt nämlich fest, dass der Versicherte mindestens seine Beiträge sowie die Zulagen als Rente ausgezahlt bekommt.
Die Frage klassische oder fondsgebundene Versicherung ist also letztlich eine Frage der Rendite. Hier bieten Riester-Fondssparpläne bieten besten Gewinnchancen, allerdings schneiden sie bei Verbrauchertests gegenüber herkömmlichen Riester Renten häufig schwächer ab. Der Grund: Die Abschlusskosten sind relativ hoch. Welche Variante sich für welchen Sparer eignet, hängt vom Alter ab: Riester-Verträge mit Fonds eignen sich für Sparer bis zum 40. Lebensjahr, da sie als Altersvorsorge am renditeträchtigsten sind und von langfristigen Kursentwicklungen profitieren können. Bei älteren Sparern steigt das Risiko, bei sinkenden Börsenkursen Renditeverluste zu erleiden, die er in der kurzen Zeit zur Altersrente nicht mehr aufholen kann. Sie müssten dann mit einer spärlichen Riester Rente vorlieb nehmen.















