Private Krankenversicherung

Wie Sie bei der privaten Krankenversicherung im Alter Beiträge sparen

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Wie Sie bei der privaten Krankenversicherung im Alter Beiträge sparen



Junge Kunden profitieren in der privaten Krankenversicherung von günstigen Tarifen, die meist deutlich billiger und besser sind. Der Grund: Sie sind meist gesünder als ältere Menschen und verursachen daher geringere Krankheitskosten. Da die private Krankenversicherung die Tarife stets nach Fallrisiko berechnet, zahlen sie in der Regel etwas mehr. Damit die Prämie im Alter nicht drastisch steigt, bilden bereits jüngere Versicherte mit einem Teil des Monatsbeitrags Rückstellungen, die die höheren Versorgungskosten im Alter ausgleichen. Die private Krankenversicherung ist verpflichtet, mindestens zehn Prozent der Prämie bis zum 60. Lebensjahr fortwährend sicher anzulegen und so eine solide Alterssicherung aufzubauen.

Rentner haben in der privaten Krankenversicherung die Möglichkeit, in den günstigeren Standardtarif zu wechseln oder auf bestimmte Leistungen zu verzichten, wie zum Beispiel die Chefarztbehandlung. Seit Januar 2009 steht ihnen auch der Basistarif offen, der sich in seinen Leistungen an der gesetzlichen Grundversorgung orientiert und nicht teurer sein darf als der gesetzliche Höchsttarif. Der Basistarif hat zwar den Vorteil, dass er einkommensunabhängig allen zusteht, die aus dem gesetzlichen Kassensystem herausfallen. Doch wer bereits privat versichert ist, für den bleibt im Alter der Standardtarif erste Wahl. Der Grund: Die meisten Krankenversicherungen bieten in diesem Tarif eine Versorgung, die etwas besser ist als die gesetzliche Regelversorgung. Zudem drücken die Altersrücklagen die Prämie deutlich unter den gesetzlichen Tarif.

Wer jung und gesund ist, kann in der privaten Krankenversicherung mit einem Selbstbehalt oder mit Rückerstattungen zusätzlich Geld einsparen – für ältere Kunden der Tarif jedoch meist nicht lukrativ. Selbstbehalte funktionieren folgendermaßen: Versicherte vereinbaren eine Leistungsgrenze, bis zu der sie die Krankheitskosten aus der eigenen Tasche zahlen. Dafür muss der Versicherte einen niedrigeren Beitrag zahlen. Daher lohnen sich Selbstbehalte nur, wenn die Krankenkosten den eingeräumten Preisnachlass nicht überschreiten. Wer krank ist, zahlt unweigerlich drauf. Gesunde können jedoch mit einem Selbstbehalt je nach Krankenversicherung bis 30 Prozent der Ausgaben sparen. Hier lohnt sich ein Versicherungsvergleich.