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Debeka Krankenversicherungsverein
auf Gegenseitigkeit
56058 Koblenz
Telefon: (0261) 4 98 - 0
Telefax: (0261) 4 14 02
Informationen über Deveka Krankenversicherungsverein
Der Name der Debeka deutet es noch phonetisch an, wo die Wurzeln der Versicherungsgruppe liegen: Deutsche Beamten-Krankenversicherung. Dabei ist das Koblenzer Unternehmen schon lange nicht mehr nur eine berufsständische Versicherung für den öffentlichen Dienst, sondern nimmt alle Kunden auf.
Im Gründungsjahr 1905 beschränkte sich die Kundschaft noch auf Gemeindebeamte der Rheinprovinz. Fünf Jahre später dehnte der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit das Bezugsfeld auf das gesamte Deutsche Reich aus. Einige Jahre später nahm sie auch Reichs- und Staatsbeamte auf und nannte sich schließlich in Deutsche Beamten-Krankenversicherung.
Heute zählt die Debeka mit über 6,5 Millionen Kunden, 1.200 Niederlassungen und einem Jahresumsatz von über 10 Milliarden Euro zu den größten Versicherern Deutschlands. Über vier Millionen Kunden waren 2008 bei der Debeka krankenversichert, knapp die Hälfte davon war vollversichert. Damit ist das Unternehmen die bundesweit größte private Krankenversicherung.
Als Krankenversicherer hat die Debeka eine lange Tradition: Schließlich existiert der Krankenversicherungsverein seit dem Gründungsjahr und bildet damit das historische Kerngeschäft. Die Versicherung gründete in den folgenden Jahren eine Reihe von Tochterunternehmen, die das Angebot ergänzten: den Lebensversicherungsverein auf Gegenseitigkeit, die Bausparkasse, die Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft, Prorente-Debeka Pensions-Management und zuletzt vor acht Jahren die Pensionskasse Aktiengesellschaft.
Die Debeka unterscheidet sich deutlich von vielen anderen privaten Versicherungen: Sie betreibt ihre Kranken- und Lebensversicherungen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Diese Rechtsform bringt entscheidende Vorteile. Der Versicherungsverein hat keine fremden Eigentümer, die Gewinnansprüche stellen. Damit verbleiben die erzielten Überschüsse in den Händen des Unternehmens; davon profitieren wiederum die Mitglieder, da es sie stärker an den Gewinnen beteiligt. Allerdings muss der Verein für die finanziellen Sicherheiten selbst aufkommen, was den Vorteil wiederum teilweise einschränkt. Denn hiermit sind sie auf größere finanzielle Reserven angewiesen als zum Beispiel Aktiengesellschaften, die ihre Mittel kurzfristig auf den Kapitalmärkten aufnehmen können. Trotzdem zählt die Debeka zu den Unternehmen mit den niedrigsten Verwaltungskosten für private Krankenversicherungen und Lebensversicherungen auf dem deutschen Versicherungsmarkt.
Die Debeka ist jedoch nicht nur als privates Unternehmen aktiv. Die Betriebskrankenkasse der Versicherungsgruppe (Debeka BKK) zahlt als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht zur privaten Krankenversicherung, sondern zu den gesetzlichen Krankenversicherungen. Damit bezieht sie ihre Mittel aus dem Gesundheitsfonds und bietet ihren Kunden die gesetzlichen Regelleistungen.















