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Private Krankenversicherung für Unternehmer
Krank zu sein können sich Unternehmer eigentlich nicht leisten – sie tragen eine zu große Verantwortung. Deshalb sollten sie dafür sorgen, dass sie im Ernstfall die beste Versorgung erhalten. Für viele ist daher der Komforttarif bei der privaten Krankenversicherung erste Wahl. – Im Vergleich zu den Alternativen ist sie zu dem nicht die teuerste Variante.
In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Selbstständige meist einen zu hohen Beitrag, gemessen an der Leistung. Der Grund: Sie müssen den Tarif voll zahlen, anders als Arbeitnehmer, leisten sie den Arbeitgeberanteil selbst. Der gesetzliche Höchsttarif für Selbstständige liegt 2010 bei 558 Euro – zu viel für notwendigste, medizinische Leistungen. Außerdem kann der gesetzliche Versicherer einen zusätzlichen Monatsbeitrag von bis zu 70 Euro erheben. Private Krankenversicherungen bieten zum Teil eine bessere Vollversicherung zum halben Preis.
Ein Wechsel in die PKV kann sich also schnell bezahlt machen, das Einkommen ist dazu völlig irrelevant. Seit Januar 2009 sind alle Selbstständigen im Prinzip „privat“ versicherungspflichtig, deshalb darf kein Versicherer die Aufnahme in die Kasse verwehren. Dazu bietet die private Krankenversicherung spezielle Tarife für Selbstständige, mit denen sie ihren Bedarf decken können. Gleichzeitig können sie sich ihr eigenes Leistungspaket zusammenschnüren. Unternehmer sollten dabei auf eines besonders achten: Krankentagegeld ist ein Muss, denn Selbstständige erleiden bei Krankheit nicht selten beträchtliche Einkommenseinbußen. Das Krankentagegeld kann diese ausgleichen und so laufende Zahlungen, wie Miete oder Hypotheken sichern. Jedoch sollte keine Krankenversicherung ohne einen sorgfältigen Vergleich abgeschlossen werden: Die Kündigung einer bestehenden Versicherung ist teuer und die preislichen Unterschiede groß.















