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Private Krankenversicherung für Beamte
Beamte sparen mit dem Wechsel in die private Krankenversicherung bares Geld dank spezieller Tarife. Der gesetzliche Schutz kommt ihnen im Vergleich deutlich teurer. Der Grund: Sie müssen auch für den Arbeitgeberanteil aufkommen, den der Bund beziehungsweise das Land für sie nicht zahlt. Der Dienstherr trägt nämlich bereits zwischen 50 und 80 Prozent der Krankenkosten in Form von Beihilfe. Private Krankenversicherungen bieten dagegen beihilfeberechtigten Berufsgruppen Teilversicherungen, mit denen die Kunden nur den ungedeckten Krankenkostenanteil versichern können. Die privaten Gesellschaften bieten ebenso spezielle Tarife für Beamtenanwärter, die den geringeren Sold und die geringere Beihilfe bis zur Verbeamtung berücksichtigen.
Den Wechsel in die private Krankenversicherung haben die Versicherer ohne Hürden gestaltet: Beamte, die freiwillig gesetzlich versichert sind, können unabhängig vom Alter und Gesundheitszustand übertreten. Der Versicherer erhebt lediglich einen Risikoaufschlag von bis zu 30 Prozent. – Trotz des Aufschlags macht sich der Wechsel in der Regel bezahlt, insbesondere für Pensionäre. Ein 68-jähiriger Rentner mit einem Bruttoeinkommen von 2.500 Euro und Beihilfeanspruch von 70 Prozent zahlt in der GKV 372 Euro. Einige private Krankenversicherungsunternehmen bieten Teilversicherungen bereits ab 200 Euro an – mit maximalem Risikozuschlag wäre die Prämie bei 260 Euro.















