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Welche Formen von Lebensversicherungen gibt es?

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Welche Formen von Lebensversicherungen gibt es?



Die Lebensversicherung bietet mit ihrer Wandelbarkeit in vielen Lebenslagen Sicherheit. Doch, wer sich für eine Lebensversicherung entscheidet, sollte genau wissen, gegen welches Risiko er sich absichern möchte: Tod oder Erleben? Denn nicht jeder Vertrag lohnt sich gleichermaßen. Hier profitieren Verbraucher von einem Versicherungsvergleich.

Wer gezielt sparen möchte, um die Rente aufzufrischen oder eine große Anschaffung zu finanzieren, kann das mit einer Kapital-Lebensversicherung machen.

Sie hat einen Vorteil: Der Sparer kann von steuerlichen Vergünstigungen profitieren. Er zahlt für die Kapitalerträge nur die Hälfte der Steuern, wenn der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft und frühestens zum 60. Lebensjahr endet.

Bei der kapitalbildenden Lebensversicherung spart der Versicherte mit den Prämien über die Laufzeit ein Vermögen an. Dabei nutzt der Versicherer einen Beitragsanteil, um ihn gewinnbringend auf dem Kapitalmarkt anzulegen. Der Versicherte kann so zusätzlich von Überschussbeteiligungen profitieren, die der Versicherer am Ende der Vertragslaufzeit mit der garantierten Leistung auszahlt. Die meisten Gesellschaften legen die Überschussanteile der Kunden als verzinstes Sparguthaben an. Es gibt allerdings auch die Option, ein Erlebensfallbonus oder eine Barauszahlung zu erhalten.

Die Versicherer nutzen für die Lebensversicherung unterschiedliche Anlageformen, die für den Sparer unterschiedliche Risiken bergen. Hier sollen sich die Versicherten den Vertrag nach persönlichem Bedarf auswählen: Für jüngere Sparer kann sich eine fondsgebundene Lebensversicherung mit einer langen Laufzeit lohnen. Die Police verspricht langfristig eine gute Rendite, nimmt dafür allerdings auch Anlageverluste in Kauf. Junge Sparer haben genug Zeit Verluste auszugleichen – und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass der Markt langfristig wächst.

Wer Verluste ausschließen möchte, sollte eine klassische Lebensversicherung wählen. Sie nutzt ausschließlich sichere Anlageformen, wie zum Beispiel festverzinsliche Bankanlagen und Wertpapiere. Sparer sollten jedoch den Todesschutz möglichst niedrig halten – damit erhöhen sie die Rendite und senken den finanziellen Aufwand. Außerdem sollten sie auf zusätzliche Leistungen verzichten, zum Beispiel einen integrierten Unfallschutz. Sie verteuern die Prämie erheblich und verringern die Erträge.

Wem es einzig auf den Todesschutz ankommt, um seine Familie zu schützen, kann sich mit einer Risikolebensversicherung sehr günstig und effektiv schützen. Hier geht allerdings der Versicherte im Erlebensfall leer aus und verzichtet auf die Kapitalbildung – dafür sind die Prämien unschlagbar günstig und der Schutz garantiert.