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Dread Disease Police
Die Dread Disease Police ist überwiegend im angelsächsischen Raum verbreitet, meist als fondsgebundene Lebensversicherung. Sie findet jedoch auch im deutschsprachigen Raum zunehmend Abnehmer, und das aus gutem Grund: Sie eignet sich nämlich teilweise als Risikoschutz bei Berufsunfähigkeit. Auch wenn sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht ersetzen kann, da diese Lebensversicherung viele Berufsrisiken von vornherein ausschließt.
Mit der Dread Disease Police können sich Versicherungsnehmer gegen einen oder mehrere Krankheitsfälle versichern. Sobald der Hausarzt die versicherte Erkrankung diagnostiziert, zahlt das Versicherungsunternehmen die mit dem Kunden vereinbarte Versicherungssumme auf einen Schlag aus. Ob der Kunde noch berufsfähig ist oder nicht, ist dabei völlig unerheblich.
Der Preis ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Mit jeder Krankheit, die der Verbraucher mitversichert, steigt die zuzahlende Prämie. Ebenso müssen ältere und kranke Versicherte mit Risikozuschlägen rechnen. Die Dread Disease Police hat einen Vorteil: Der Versicherte kann die Krankheiten selbst festlegen, die er versichern möchte. Dazu kann er die Lebensversicherung auf seine persönlichen Erfordernisse abstimmen, und zum Beispiel einen zusätzlichen Hinterbliebenen- beziehungsweise einen Todesschutz vereinbaren. Mit der Dread Disease Police können somit auch diejenigen einen Berufsunfähigkeitsschutz aufbauen, die wegen Vorerkrankungen keine passable Berufsunfähigkeitsversicherung mehr abschließen können.
Doch die Dread Disease Police hat noch ein weiteres Plus: Weil sie eine einmalige Auszahlung der Versicherungssumme vorsieht anstelle einer Rente, kann der Versicherte das Geld leicht für wohnräumliche Umbauten verwenden, die für ein Leben mit der Krankheit nötig werden könnten. Ein Versicherungsvergleich hilft, einen Vertrag mit einer ordentlichen Rendite zu finden, die die garantierte Leistung mit Überschussbeteiligungen deutlich aufstockt.
Allerdings hat der Berufsunfähigkeitsschutz der Dread Disease Police deutliche Grenzen, denn gerade viele Erkrankungen, die häufig zur Berufsunfähigkeit führen, bleiben außen vor: Gelenkverschleiß und psychische Erkrankungen. Lediglich die Berufsunfähigkeitsversicherung deckt beide Krankheitsfälle ab.















